Book Review: “Solange es Frauen gibt, wie sollte da etwas vor die Hunde gehen?” von Djuna Barnes

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 2 (of 5) “stars”

Ich habe diese Hardcover-Edition des Buches des Verlags Klaus Wagenbach von einer Freundin geschenkt bekommen.

Dieses im Jahr 1991 veröffentlichte Buch enthält acht in die deutsche Sprache übersetzte Interviews mit Frauen, die zuvor in den folgenden Büchern veröffentlicht wurden: I Could Never Be Lonely without a Husband: Interviews by Djuna Barnes (1987) und New York (1989). Die Interviews stammen aus den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.

Die einzige interviewte Frau, die mir vorab bekannt war, ist Coco Chanel. Von den anderen sieben Frauen hat mich eigentlich nur – als Persönlichkeit – die Gewerkschaftsaktivistin Mary Jones beeindruckt. Die anderen sechs Frauen waren ein Model und fünf Schauspielerinnen, die heute niemand mehr kennt.

Ich mag den Interview- und Schreibstil von Djuna Barnes nicht besonders. Ich hatte nach dem Lesen eigentlich nicht das Gefühl, dass ich jetzt viel über diese Frauen weiss. Aber diese Interviews wurden teilweise vor mehr als 100 Jahren geführt — und ich kann deshalb sowohl die Leistung von Djuna Barnes, als auch diese Leistungen der interviewten Frauen würdigen. Trotzdem: Viel blieb nach dem Lesen nicht in meinem Gedächtnis; das meiste – inklusive die Namen der meisten Frauen – hatte ich rasch wieder vergessen. Deshalb: zwei “Sterne”.

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Book Review: “Die Frau im Mond” von Milena Agus

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 3 (of 5) “stars”

Ich habe die im Jahr 2006 veröffentlichte Hardcover-Edition des Verlags Hoffmann und Campe gelesen, die es heute anscheinend nur mehr antiquarisch zu kaufen gibt, z. B. bei zvab.com. Auf der Webseite des Verlags wird das Buch nicht mehr angeführt. Das Buch gehörte ursprünglich einer Freundin, die es an mich weitergeschenkt hat. Auch ich habe es mittlerweile im Freundeskreis verschenkt.

Mit nur 136 Seiten ist dieser Roman ein schnell gelesenes Buch. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut und würde es nicht weiterempfehlen.
Eine Enkelin erzählt Geschichten aus dem Leben ihrer Familie, im Zentrum steht eine ihrer Großmütter. Die meisten Figuren haben keine Namen und werden nur als Großmutter, Großvater, Mama, Papa, etc. beschrieben. Der (angebliche) Liebhaber der Großmutter, ein Kriegsheimkehrer des Zweiten Weltkrieges, wird als Reduce bezeichnet, was anscheinend das italienische Wort für Heimkehrer ist. “Angeblich” deshalb, weil es sich um einen Roman handelt, und das letzte Kapitel des Buches die Beziehung zwischen der Großmutter und dem Reduce in einem neuen Licht erscheinen läßt, das meiner Meinung nach dem Roman sehr schadet.
All das erzeugt Distanz beim Leser. Ich habe die Geschichten gelesen, ohne eine emotionale Beziehung zu den Figuren aufzubauen.

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Book Review: “Maksym” von Dirk Stermann

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 3 (of 5) “stars”

Ich habe die im Jahr 2022 vom Rohwolt-Verlag veröffentlichte Hardcover-Kopie gelesen, die ich als Weihnachtsgeschenk bekommen habe. Ich werde das Buch im Freundeskreis weiterschenken.

Mir hat das Buch gefallen, aber eigentlich bin ich kein Fan der Gattung Autofiktion. Früher Thomas Bernhard (“Holzfällen”), jetzt Joachim Mayerhoff, Annie Ernaux und eben auch Dirk Stermann – sie alle schreiben Romane, in die ein paar Personen und Erlebnisse ihres eigenen Lebens eingearbeitet sind, der Großteil der Geschichten aber erfunden ist.

Ich finde das sehr irritierend, und empfinde beim Lesen eine gewisse Orientierungslosigkeit. Ich lese keine Autobiografie, das ist klar. Aber eben auch keinen “echten” Roman.

Mir geht Autofiktion mittlerweile schon sehr auf die Nerven. Ich glaube, das war das letzte Buch dieser Gattung, das ich in absehbarer Zeit lesen werde.

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Book Review: “Dunkelblum” von Eva Menasse

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 3 (of 5) “stars”

Ich habe die im Jahr 2021 veröffentlichte Hardcover-Edition des Verlags Kiepenheuer & Witsch gelesen, die ursprünglich einer Freundin gehörte, die das Buch an mich weiterschenkte. Ich habe es auch verschenkt, indem ich es in das offene Bücherregal im Q19 Einkaufszentrum in Wien gestellt habe.

Erzählt wird eine Geschichte, die im Jahr 1989 in dem fiktiven Ort Dunkelblum an der burgenländisch-ungarischen Grenze spielt. Ereignisse der letzten Kriegstage des Zweiten Weltkrieges wirken stark nach. Die Geschichte erinnert an das “Massaker von Rechnitz” – ich denke, es ist ganz bewusst eine fiktive Nacherzählung des Massakers, eingebettet in Ereignisse des Jahres 1989.

Ich fand das Buch sehr interessant, aber es gibt so viele Figuren, dass ich jedes Mal, wenn ich nach einer mehrtägigen Pause weiterlas, zurückblättern und mich neu orientieren musste.

Erzählt wird die Geschichte von einem anonymen Erzähler, das schafft Distanz beim Leser. Auch deshalb fiel es mir lange sehr schwer, den Überblick über die Figuren zu behalten. Es gab einfach keine Figur, deren “point of view” mich durch die Geschichte geführt hätte. Und das ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte mit einer inneren emotionalen Distanz gelesen und am Schluss das Buch eher unbefriedigt zur Seite gelegt habe.

Ich werde das Buch verschenken oder in einem offenen Bücherkasten deponieren, damit es von jemand anderem auch noch gelesen werden kann. Ich fand es nicht so toll, dass ich es noch ein zweites Mal lesen würde wollen. Deshalb: drei “Sterne”.

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Book Review: “Alle, außer mir” von Francesca Melandri

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 5 (of 5) “stars”

Ich habe eine Hardcover-Edition dieses im Jahr 2018 vom Verlag Klaus Wagenbach veröffentlichten Romans als Weihnachtsgeschenk erhalten.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl es keine leichte Kost ist: Die Autorin erzählt die Geschichte des Italieners Attilio Profeti und seiner Familie: Eltern, Großeltern, zwei Ehefrauen, fünf Kinder von drei verschiedenen Frauen. Attilio war ein durch und durch korrputer Mensch, er war Faschist, Rassist und trotzdem verliebt in eine Äthiopierin.

Die Familiengeschichte ist eingebettet in – vor allem – die Zeit des Faschismus in Italien und in die Jahre der Kolonialherrschaft Italiens über Äthiopien.

Die Greueltaten der Italiener in Äthiopien während des Abessinienkrieges sind nicht leicht zu lesen, und die Beschreibung der Jahre unter Mussolini ist erschütternd. Die Korruption in Italien während der Regierungszeit von Silvio Berlusconi widerte mich beim Lesen auch sehr an.

Die Geschichte endet im Jahr 2012, mit dem Tod des Attilio Profeti. Die Autorin hat sich für eine nicht-chronologische, elliptische Erzählweise entschieden, sie springt zwischen den Zeiten und Figuren hin und her, was ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, aber gut funktioniert.

Das Buch schildert eine korrupte italienische Gesellschaft, korrupte Regierungen, faschistische und rassistische Menschen und die wirklich widerwärtige Behandlung von Flüchtlingen in der heutigen Zeit. Melandri beschreibt ein Italien, das ich so nicht nicht kannte.

Ich habe das Buch innerhalb von rund zwei Wochen ausgelesen und jeweils nur ein paar Seiten auf einmal gelesen. Ich musste immer wieder Pausen einlegen, um das Gelesene zu verdauen. Aber es ist ein sehr gutes Buch, das Lesen zahlt sich aus, und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

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Book Review: “Not Buying It. My Year without Shopping” by Judith Levine

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

My rating: 3 (of 5) “stars”

I bought a paperback edition of this book some 15+ years ago, which was published by Pocket Books, a division of publishing house Simon & Schuster. You can still buy copies from this publisher (different edition, different cover art).

This book was first published in 2006, and it’s a bit outdated; Judith Levine describes a year – 2004 – during which she and her partner tried to make do with less and only buy essential items.

As many other readers who posted reviews on “goodreads.com” pointed out, she and her partner owned three cars, two homes, and they were in the middle of adding a fairly large extension to their house in Vermont. She also accepted invitations and gifts from friends throughout the year, and considered professional haircuts “essential” (they’re really not). She did not buy a gift for her niece’s college graduation but gifted her jewelry which she herself had received from her mother as a gift many years earlier, which I think is a thoughtful and meaningful gift. But she did buy clothes for herself during the trip she took to attend her niece’s graduation. It wasn’t a “year without shopping,” but it was a year during which she shopped less than usual and a year during which she became more aware of her impulse spending habits and managed to curb them considerably.

There’s one passage in which she describes going cross-country skiing and forgetting her skiing wax at home. She makes a big deal of her decision to ask a store clerk whether she can “borrow” some skiing wax. (He gifts it to her.) She writes about this anecdote to illustrate a point: that we (consumers) find it difficult to ask for help, especially from someone who makes a living selling the exact thing you need or want for free. My thoughts on that? You don’t necessarily need to wax your skis in order to ski. Make do without, it’s really not a big deal. It’s a badly chosen anecdote to make a point about a larger issue. She does come across as somewhat entitled, and is whining on a very high level.

Yes, she and her partner were cutting back, and saving money, and she raises many good points about the destructive effects of consumerism, but some of the diary entries – e.g., the one from November 26, where she participated in a “Buy Nothing Day” demonstration – are too preachy, and boring to read.

All in all, I give this book three “stars.”

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Book Review: “Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung” von Bas Kast

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 4 (of 5) “stars”

Ich habe eine Softcover-Edition des ursprünglich im Jahre 2018 vom C. Bertelsmann Verlag veröffentlichten Buches als Geburtstagsgeschenk bekommen. Das Buch wird jetzt vom Penguin Verlag vertrieben, der zur Bertelsmann-Gruppe gehört.

Informativ und leicht zu lesen, der Autor erklärt komplexe bio-chemische Vorgänge und Zusammenhänge gut, sodass sie für mich als Laie verständlich sind.

Der Untertitel irritiert mich: “Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung” – zu reißerisch und natürlich übertrieben. Im Literaturverzeichnis werden die Titel der Studien nicht angeführt, was mich auch stört, weil ich einige Studien selbst nachlesen möchte.

Hin und wieder hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass ein paar wichtige Details von Studien(ergebnissen) weggelassen wurden. Aber insgesamt lesenswert, vor allem für Menschen, die sich noch nicht viel mit dem Thema beschäftigt haben.

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Book Review: “The Strange World of the Crossword” by Roger Millington

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

My rating: 5 (of 5) “stars”

I bought a used Hardcover-Edition of this book from AbeBooks. It was originally published in 1974 by M & J Hobbs/Michael Joseph.

The title of this book says it all – and I loved reading it, even though I only understood half of it. I had no idea that there were so many different kinds of crossword puzzles. Having never been able to solve even the simplest crossword puzzle, this book was a fascinating introduction into how setters use language to compile their puzzles.

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Book Review: “Twenty Years at Hull House; with autobiographical notes” by Jane Addams

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

My rating: 4 (of 5) “stars”

The copyright for this book expired a long time ago, you can freely download a version from various sources on the Internet. You can read the book online on the website of the University of Pennsylvania. I printed out the whole text, as I hate reading books on my laptop. I prefer to read actual books, not texts on e-readers or computers. When I print out books to read, I “reuse” paper by using paper with text already printed on one side.

“Jane Addams was a remarkable woman.” — One of the other reviewers on “goodreads.com” wrote this, and there’s really nothing to add.

The book – first published in 1910 – is easy to read (albeit much less enjoyable as an e-book), but some of the chapters are too long – Addams occasionally digresses and writes in too much detail about some topics; overall, though, this is a great book.

Definitely worth reading – but try to purchase a used printed edition.

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Book Review: “Alter schützt vor Scharfsinn nicht” von Agatha Christie

Please note: I first published this book review on the “Goodreads”-website in 2023.

Meine Bewertung: 2 (of 5) “stars”

Ich habe eine im Jahr 1973 vom Bertelsmann veröffentlichte Hardcover-Edition des Buches gelesen, die ich als Teenager vor mehr als 40 Jahren von meinen Eltern als Weihnachtsgeschenk bekommen habe. Diese Edition kann heute nur mehr antiquarisch erworben werden,  aber es gibt zahlreiche andere Editionen dieses Buches. Ich habe meine Kopie mittlerweile verschenkt, ich habe sie in das offene Bücherregal in dem Q19-Shopping Center in Wien gestellt, wo ich mittlerweile schon rund 100 Bücher abgegeben und auf diese Weise an adere Leserinnen und Leser verschenkt habe. Dieses Bücherregal ist meiner Meinung nach der beste offene Bücherkasten in Wien, weil es in einem überdachten Einkaufszentrum steht und die Bücher dadurch nicht der Witterung ausgesetzt sind. Sie bleiben trocken und sauber, und es gibt dort auch Stühle, die man zum Ausruhen und Schmökern benützen kann. Ich kann dieses offene Bücherregal in Wien wirklich sehr empfehlen.

“Alter schützt vor Scharfsinn nicht” ist einer von Agatha Christie’s schlechtesten Krimis.

Die Hauptfiguren sind Tommy und Tuppence, die Agatha Christie zum ersten Mal in dem Krimi “The Secret Adversary” vorstellte. Dieser Krimi wurde im Jahr 1922 veröffentlicht. Damals waren diese beiden Figuren junge Menschen, die in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts geboren wurden (das genaue Alter wird nicht erwähnt).

In dem Krimi “Alter schützt vor Scharfsinn nicht” (Originaltitel: Postern of Fate), der im Jahr 1973 spielt und auch in diesem Jahr veröffentlicht wurde, sind die Figuren also zirka 75+ Jahre alt. So, wie die Figuren beschrieben werden, glaubt man beim Lesen aber, dass sie mindestens 10 Jahre älter sind. Sie wirken zu senil, vor allem Tuppence. Das hat mich sehr gestört, da es nicht mit dem behaupteten Alter der Figuren zusammenpasst.

Außerdem werden die Figuren – vor allem Tuppence – in ihrer Persönlichkeit ganz anders beschrieben, als in den 3 Krimis, die in den Jahren davor mit diesen Figuren veröffentlicht wurden. Sie waren kreative, abenteuerlustige und mutige Menschen, die Verbrechen aufklärten. In diesem Krimi wird Tuppence als zaghafte, alte Frau beschrieben, die sich zum Teil gar nicht zu helfen weiß, und die auch nicht besonders gut im gedanklichen Kombinieren ist.

Die Persönlichkeit der “alten” Tuppence” hat nur wenig mit der Persönlichkeit der “jungen” Tuppence gemeinsam, und solche Brüche in der Darstellung von Figuren finde ich beim Lesen äußerst störend.

Ein weiterer Aspekt, der mich beim Lesen gestört hat, ist, dass Tommy’s und Tuppence’s Butler Albert mit den Figuren eine sehr förmliche Beziehung hat und von ihnen mit “Sie” angesprochen wird. Das englische “You” kann im Deutschen mit “Du” oder “Sie” übersetzt werden. In diesem Fall wurde mit “Sie” übersetzt, was katastrophal falsch wirkt.

Denn Albert wurde bereits in dem Buch “The Secret Adversary” als Figur eingeführt, damals war er ein junger Bub. Die Interaktion zwischen den Figuren in “The Secret Adversary” ist informell, sie erleben gemeinsam ein Abenteuer, und es ist absolut unglaubwürdig, dass sich im Lauf des Lebens zwischen diesen drei Figuren eine steife, formelle Beziehung entwickelt. Auch da gibt es einen starken Bruch in der Darstellung der Figuren, der aber meiner Meinung nach nur aufgrund der deutschen Übersetzung und Verwendung des “Sie” statt “Du” entstand.

Die Handlung ist sicher eine der schlechtesten von allen Agatha Christie-Krimis, weil alles sehr vage bleibt. Es geht um Spionage, die während des Zweiten Weltkrieges stattgefunden hat. Die Geschichte ist vage, die Auflösung der Geschichte bleibt vage, es werden keine feindlichen Spione identifiziert, auch diesbezüglich gibt es nur vage Andeutungen. Und die Handlung ist äußerst dünn.

Die Oberflächlichkeit dieser “Handlung” ist eigentlich erstaunlich. Dieses Buch war eines der letzten, die Agatha Christie geschrieben hat, und leider ist es kein besonders gutes Buch.

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